BEGRIFFSERKLÄRUNGEN A-E

Begriff             Erklärung                                                           

Abdrücken

Nach der Dialyse müssen die zwei Hohlnadeln (Blutabgang und Blutrückfluss) aus der Fistel gezogen werden. Dadurch würde Blut aus der Fistel fliessen. Damit dies nicht passiert, muss sofort von Hand "abgedrückt" werden.  Je nach Patientin oder Patient wird nach ca. 15 - 20 Minuten je Punktierung ein "Abdruckband", meist mit Klettverschluss und einem "Knopf" direkt auf die punktierte Stelle fixiert. Das Abdrücken muss mit sehr viel Gefühl gemacht werden, damit man mit dem Druck nicht gleichzeitig die Fistel (Shunt) be-schädigt.

Akutes

Nierenversagen

Plötzlicher Verlust der Nierenfunktion, sodass ohne eine Nierener-satztherapie das menschliche Leben in Gefahr sein kann. Ein vor-übergehendes Nierenversagen kann als akut bezeichnet werden, z.B. nach einem Unfall oder nach einem grösseren chirurgischen Eingriff. 

Arteriovenöse (AV) Fistel

Damit eine Nierenersatztherapie (Dialyse) durchgeführt werden kann, benötigt es einen Ort, wo das Blut abgenommen und in den Reini-gungskreislauf geleitet werden kann. Das gereinigte Blut muss in der Folge wieder in den Körper zurück geführt werden. Für diese beiden Verbindungen zum Blutkreislauf braucht es ein Blutgefäss indem ein vermehrter Blutfluss stattfindet. Dazu wird durch eine operative Verbindung eine Arterie und eine Vene zusammengeführt. Diese Operation ist heutzutage eine Routine. Am häufigsten wird dies am Unterarm durchgeführt. Jedoch kann es auch am Oberarm sein, massgebend dafür sind Adern, welche die Anforderungen für einen solchen Einsatz erfüllen können. Diese Stelle wird Fistel oder auch Shunt genannt. Eine so angelegte Fistel muss sich nach der Opera-tion über Wochen und manchmal Monate zuerst entwickeln. Dabei muss regelmässig geprüft werden, ob ein erhöhter Blutfluss erreicht worden ist und dass es auch so bleibt. Erst dann kann diese Fistel für eine Dialyse eingesetzt werden.

Das bedeutet also, dass schon weit im Voraus, bevor eine Dialyse überhaupt notwendig ist, eine Fistel angelegt werden muss.

Blutdruck

Der vom Blut auf die Wände der Blutgefässe (insbesondere die Arterien) ausgeübte Druck. Zu hoher Blutdruck erhöht die Gefahr von Herzinfarkt und Schlaganfall. Eine Blutdrucksenkung kann medika-mentös erfolgen. Solche Massnahmen sollten nur in ärztlicher Be-gleitung durchgeführt werden.

Clearance

(deutsch: Ausscheidung)

Clearance ist eine Leistungsmassangabe für die Klär- bzw. Entgif-tungsarbeit der Nieren.

Die Clearancebestimmung dient der Überprüfung der Nierenfunktion.

Chronische Nierenerkrankung Wenn die Nierenfunktion über einen langen Zeitraum von mehreren Jahren bis hin zu einem dauerhaften Nierenversagen nachlässt. Ab einem bestimmten Stadium ist ein Überleben nur noch mit einer Dialyse oder durch eine Nierentransplantation möglich.
Chronisches Nierenversagen

Diese Bezeichnung wird verwendet, wenn die Nierenfunktion auf 60% und weniger gesunken ist. Das Nierenversagen macht sich in der Regel am Körper und im Wohlbefinden bemerkbar, wenn die Nierenleistung unter 20-15% sinkt.

Diabetes

Heutzutage kennt beinahe jeder Mensch die Krankheit "Diabetes" und deren Auswirkungen. Weniger bekannt ist hingegen, dass es bei ungefähr 20% aller Diabetespatienten mit den Jahren zu einer chronischen Nierenerkrankung führt.

Dialysator

Das ist der Filter an einer Dialysemaschine. Er isoliert und entfernt während der Dialyse Abfallstoffe und über- schüssiges Wasser aus dem Blut.

Dialyse-

behandlung

Das ist ein Behandlungsverfahren, bei dem das Blut aus dem Kreislauf des Körpers des Patienten geführt und von Abfallstoffen, wie auch überschüssigem Wasser befreit wird. Anschliessend wird das gereinigte Blut wieder in den Körper zurück geführt (= Hämo-dialyse). Es gibt jedoch auch die Peritonealdialyse. Hier wird das Bauchfell als Membrane verwendet.

Dialyseflüssigkeit

Besteht aus einer Mischung von Wasser, Glukose und Elektrolyten, die der Körper braucht. Die in der Regel in der Dialyseflüssigkeit enthaltenen Elektrolyte sind Natrium, Magnesium, Chlorid, Kalium, und Kalzium. Während der Dialyse werden Abfallstoffe im Blut durch die halbdurchlässige Membran des Dialysators ausgeleitet.

Dialysezentrum

Der Ort, an dem ein speziell nephrologisch, medizinisch ausge-bildetes Team an Fachkräften und Ärzten Nierenpatienten hilft und sie regelmässig dialysiert.

Dialyseintervall und Dauer

In aller Regel werden 3 Hämodialysen je Woche durch- geführt. Die Peritonealdialysen werden täglich, meist während der Schlafenszeit durchgeführt. Die durch- schnittliche Dauer je Hämodialyse beträgt ca. 4.5 Stunden.

EPO

Eine Abkürzung für Erythropoetin. Das ist ein von einer gesunden Niere erzeugtes Hormon, das die Produktion von Erythrozyten (rote Blutkörperchen) im Knochenmark anregt.

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