DIE PERITONEAlDIALYSE (BAUCHFELLDIALYSE)

Man nennt diese Dialyseart auch "Bauchfelldialyse", da das Bauchfell (=Peritoneum) hier die Dialysemembran (=Filter) bildet.  Es gibt auch hier ver- schiedene Verfahren, die je nach der Transporteigenschaft des Bauchfelles und Wunsch der Patientin / des Patienten eingesetzt werden können.

 

Das Bauchfell ist eine Haut, welche die Bauchhöhle auskleidet und grosse Teile des Darms umhüllt. Es ist ein relativ gut durchblutetes Gewebe. 

Das Grundprinzip der "Bauchfelldialyse"

Dialysat einbringen

Auf Grund des Aufbaus des Bauchfells kann dieses als eine Filtermembran ge-nützt werden. Hierzu braucht es einen kleinen Eingriff. Dem Patienten wird unter einer Kurznarkose ein Kunststoffschlauch in die Bauchhöhle implantiert.

 

Nach einer gewissen Zeit wächst der Katheter in die Bauchwand ein. Danach kann die Bauchdialyse begonnen werden. Über den Schlauch wird die Dialyselösung in den Bauchraum ge- füllt und dort über mehrere Stunden belassen.

Wie funktioniert Peritonealdialyse? Animation Praxisteam und Dialysestation Hochfelden
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Auslauf

 

Der "Auslauf" des Wassers (Dialysat) er-folgt in der Regel viermal pro Tag und neues Dialysat muss wieder eingebracht werden.

 

Auf diese Weise werden dem Körper die giftigen Substanzen entzogen.

 

Diese Behandlung kann der Patient selber zu Hause, im Büro oder irgendwo sonst durchführen. Einzige Voraussetzung sind die perfekte Handhabung und Hygiene.


Vorteile - Nachteile

Vorteile:

  • Schonung des Kreislaufes
  • Ausführung zu Hause oder gar am Arbeitsplatz möglich
  • die Ausrüstung kann auch in die Ferien mitgenommen werden
  • grössere Unabhängigkeit, Selbstständigkeit

 

Nachteile:

  • Entzündungen der Katheteraustrittsstelle 
  • Bauchfellentzündung (bei unvorsichtiger und nicht keimfreier Handhabung ein besonderes Risiko)
  • über die Jahre kann es zu Veränderungen des Bauchfells kommen, die dann eine weitere Dialyse verunmöglichen 
  • Platzbedarf für das Dialysematerial
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